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Der Fachkräftemangel in der Schweizer Pflege ist enorm – und das ist für dich eine Riesenchance. Spitäler, Pflegeheime und ambulante Dienste suchen händeringend nach qualifizierten Pflegekräften. Die Situation ist so angespannt, dass Arbeitgeber heute mehr bieten müssen als je zuvor: bessere Gehälter, flexiblere Arbeitszeiten und attraktive Zusatzleistungen.
In diesem Artikel erfährst du, warum der Mangel besteht, was das für dich bedeutet und wie du die aktuelle Situation optimal für dich nutzen kannst. Wenn du grundsätzlich über einen Wechsel nachdenkst, findest du hier alle Infos zum Arbeiten in der Schweiz.
Die Schweiz hat ein massives Pflegeproblem. Je nach Studie und Berechnungsmethode fehlen aktuell zwischen 10.000 und 15.000 Pflegefachpersonen. Und das ist nur der Anfang.
Die demografische Entwicklung verschärft die Situation dramatisch. Die Bevölkerung altert, der Pflegebedarf steigt. Gleichzeitig gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente – auch in der Pflege. Prognosen zeigen: Bis 2030 werden zusätzlich zehntausende Pflegekräfte benötigt.
Das Schweizer Stimmvolk hat die Pflegeinitiative angenommen, die bessere Arbeitsbedingungen und mehr Ausbildungsplätze fordert. Aber selbst wenn alle Maßnahmen greifen, wird der Mangel noch Jahre andauern. Für dich bedeutet das: Der Arbeitsmarkt ist ein Bewerbermarkt – du hast die Wahl.
Der Fachkräftemangel hat mehrere Ursachen, die sich gegenseitig verstärken.
Die wichtigsten Gründe für den Mangel sind:
Besonders der Berufsausstieg ist ein Problem. Viele Pflegekräfte verlassen den Beruf nach wenigen Jahren – aus Erschöpfung, wegen der Arbeitszeiten oder für besser bezahlte Jobs. Die Schweiz bildet zwar Pflegekräfte aus, aber nicht genug, um die Abgänge zu kompensieren.
Die Arbeitgeber stehen unter Druck. Leere Stellen bedeuten Überlastung für die verbliebenen Mitarbeiter, was wiederum zu mehr Kündigungen führt – ein Teufelskreis.
Um Personal zu halten und zu gewinnen, müssen Arbeitgeber heute mehr bieten:
Die Zeiten, in denen Bewerber dankbar sein mussten für eine Stelle, sind vorbei. Heute bewerben sich Arbeitgeber bei dir – jedenfalls, wenn du qualifiziert bist.
Als Pflegefachkraft hast du aktuell eine starke Verhandlungsposition. Nutze sie!
Gehalt: Du kannst selbstbewusster verhandeln. Arbeitgeber, die nicht marktgerecht zahlen, finden kein Personal. Der Durchschnittslohn in der Pflege liegt bei etwa 6.500 CHF – aber je nach Verhandlung, Qualifikation und Region ist mehr möglich.
Arbeitszeiten: Flexible Modelle werden wichtiger. Ob Teilzeit, komprimierte Arbeitswochen oder individuelle Dienstplanwünsche – viele Arbeitgeber sind kompromissbereiter als früher. Die Arbeitsbedingungen verbessern sich.
Auswahl: Du kannst wählerisch sein. Gefällt dir ein Arbeitgeber nicht? Es gibt genug andere. Diese Wahlmöglichkeit solltest du nutzen, um einen Job zu finden, der wirklich zu dir passt.
Einstieg: Auch Quereinsteiger haben bessere Chancen als früher. Manche Arbeitgeber stellen auch Assistenzpersonal ein und bilden weiter.
Für Pflegekräfte aus Deutschland ist die Situation besonders günstig. Die Schweiz rekrutiert aktiv im deutschsprachigen Ausland – und du bringst ideale Voraussetzungen mit.
Die deutsche Pflegeausbildung wird in der Schweiz anerkannt. Der Prozess der Diplom-Anerkennung dauert einige Wochen, ist aber unkompliziert. Viele Arbeitgeber unterstützen dich dabei oder übernehmen die Kosten.
Die Sprachbarriere ist minimal. In der Deutschschweiz kommst du mit Hochdeutsch problemlos zurecht. Schweizerdeutsch verstehst du mit der Zeit – aktiv sprechen musst du es nicht.
Die Gehaltsunterschiede sind enorm. Was du in der Schweiz verdienst, ist oft doppelt so viel wie in Deutschland. Selbst nach Abzug der höheren Lebenshaltungskosten bleibt mehr übrig. Das Nettogehalt zeigt den echten Unterschied.
Der Mangel betrifft alle Pflegebereiche, aber manche sind besonders akut.
Die höchste Nachfrage besteht in:
Wenn du dich spezialisierst, verstärkst du deine Position weiter. Eine Weiterbildung in einem Mangelbereich macht dich noch gefragter – und steigert dein Gehalt.
Der Fachkräftemangel gibt dir Verhandlungsmacht. Aber du musst sie auch nutzen.
So gehst du strategisch vor:
Akzeptiere kein Angebot unter Marktniveau. Wer nicht weiß, was möglich ist, verhandelt schlecht. Wenn du mehrere Angebote hast, kannst du das beste auswählen – oder nachverhandeln. Ein guter Arbeitgeber hat nichts zu verstecken und beantwortet deine Fragen ehrlich.
Der Fachkräftemangel wird nicht über Nacht verschwinden. Im Gegenteil – die Prognosen zeigen, dass er sich in den nächsten Jahren noch verschärfen wird.
Die Pflegeinitiative soll Abhilfe schaffen. Mehr Ausbildungsplätze, bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne – das sind die Ziele. Die Umsetzung läuft, aber selbst wenn alles klappt, braucht es Jahre, bis genug neue Fachkräfte ausgebildet sind. Eine Pflegeausbildung dauert drei Jahre, eine Spezialisierung nochmal ein bis zwei Jahre.
Die Babyboomer-Generation geht in Rente – sowohl als Pflegende als auch als zukünftige Pflegebedürftige. Diese doppelte Belastung wird den Mangel weiter verschärfen. Die Zahl der über 80-Jährigen wird sich in den nächsten Jahrzehnten fast verdoppeln.
Für dich bedeutet das: Die guten Chancen bleiben langfristig bestehen. Die Pflege wird ein Berufsfeld mit sicheren Jobs und steigenden Löhnen bleiben. Wer jetzt einsteigt oder wechselt, profitiert auch in Zukunft.
Bei HeySwiss haben wir uns auf die Vermittlung von Pflegekräften in die Schweiz spezialisiert. Wir kennen den Markt, die Arbeitgeber und die Bedingungen.
Wir unterstützen dich bei der Jobsuche, helfen bei der Diplom-Anerkennung und beraten dich zu Gehalt, Steuern und Lebenshaltungskosten. Unser Service ist für dich komplett kostenlos – wir werden von den Arbeitgebern bezahlt.
Der Fachkräftemangel ist deine Chance. Nutze sie – mit der richtigen Unterstützung.
Der Fachkräftemangel in der Schweizer Pflege ist real und akut. Für qualifizierte Pflegekräfte bedeutet das: beste Jobchancen, steigende Gehälter und mehr Verhandlungsmacht. Wer jetzt wechselt, profitiert von einem Bewerbermarkt, wie es ihn selten gibt.
Die demografische Entwicklung garantiert, dass dieser Zustand anhält. Die Schweiz braucht Pflegekräfte – heute und in Zukunft. Wenn du den Schritt wagen willst, ist jetzt der richtige Zeitpunkt.
Bereit für den Wechsel? Bei HeySwiss begleiten wir dich auf dem Weg in die Schweiz. Buche ein kostenloses Kennenlerngespräch und erfahre, welche Möglichkeiten auf dich warten!
Hey, ich bin Tara! Hier findes du regelmäßig Infos zu deinem Job in der Schweiz! 🙂🇨🇭
Der Schweiz fehlen schätzungsweise 10.000 bis 15.000 Pflegefachkräfte. Bis 2030 wird der Bedarf weiter steigen.
Ja, die Schweiz rekrutiert aktiv im Ausland. Deutsche Pflegekräfte sind besonders gefragt wegen der Sprachkenntnisse und vergleichbaren Ausbildung.
Ja, die Löhne sind in den letzten Jahren gestiegen und werden voraussichtlich weiter steigen. Arbeitgeber müssen konkurrenzfähig bleiben.
Besonders akut ist er in der Intensivpflege, Langzeitpflege, Psychiatrie und ambulanten Pflege.
Prognosen zeigen, dass der Mangel mindestens bis 2030 und darüber hinaus anhalten wird. Die demografische Entwicklung verschärft die Situation weiter.
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