FaBe Lohn 2026: Nach der Lehre rund 4.000 bis 4.300...
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Was bleibt von deinem Lohn als Pflegefachkraft in der Schweiz übrig? Vom Bruttolohn gehen AHV/IV/EO, Arbeitslosenversicherung, Pensionskasse und Unfallversicherung ab, dazu je nach Wohnort die Quellensteuer. Die Krankenkasse zahlst du separat. Hier siehst du alle Abzüge 2026, eine Beispielrechnung und den Vergleich mit Deutschland.
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Kostenloses Kennenlerngespräch sichernLaut Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Bundesamt für Statistik verdienen diplomierte Pflegefachpersonen HF im Median rund 7.400 CHF im Monat. Zum Einstieg sind es rund 6.600 CHF, nach 20 und mehr Berufsjahren rund 8.700 CHF.
Wie viel du genau bekommst, hängt vom Arbeitgeber und seinem Lohnsystem ab. Ein Beispiel ist der Gesamtarbeitsvertrag der Berner Spitäler: Die Lohnbänder für Pflegeberufe reichen dort von 67.017 CHF (Band 14, Minimum) bis 128.735 CHF im Jahr (Band 18, Maximum). Alle Berufe und Lohnbänder findest du im Beitrag Pflege Gehalt 2026.
Die Sozialversicherungen teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmende. Dein Anteil 2026:
| Abzug | Dein Anteil | Hinweis |
|---|---|---|
| AHV/IV/EO | 5,3 % | vom ganzen Bruttolohn, gleich viel zahlt der Arbeitgeber |
| Arbeitslosenversicherung (ALV) | 1,1 % | bis 148.200 CHF Jahreslohn |
| Pensionskasse (BVG) | je nach Alter und Kasse | Arbeitgeber zahlt mindestens die Hälfte |
| Nichtberufsunfall (NBU) | je nach Versicherer | zahlst meist du, versichert ab 8 Stunden pro Woche beim selben Arbeitgeber |
| Quellensteuer | je nach Kanton und Tarif | für Ausländer ohne Niederlassung C und für Grenzgänger |
In die Pensionskasse kommst du ab einem Jahreslohn von 22.680 CHF. Versichert ist nicht der ganze Lohn, sondern der koordinierte Lohn: Jahreslohn minus 26.460 CHF, gerechnet bis höchstens 90.720 CHF. Davon gehen nach BVG-Minimum diese Altersgutschriften an dein Sparkonto:
| Alter | Altersgutschrift (gesamt) | Dein Anteil bei hälftiger Teilung |
|---|---|---|
| 25 bis 34 | 7 % | 3,5 % |
| 35 bis 44 | 10 % | 5 % |
| 45 bis 54 | 15 % | 7,5 % |
| ab 55 | 18 % | 9 % |
Viele Pensionskassen versichern mehr als das Minimum. Dann ist dein Abzug höher, du sparst aber auch mehr fürs Alter. Die genauen Werte stehen in deinem Vorsorgeausweis.
Eine Pflegefachperson, 35 Jahre, verdient 7.400 CHF im Monat, also 88.800 CHF im Jahr. Die Pensionskasse rechnen wir mit dem BVG-Minimum und hälftiger Teilung:
| Position | CHF pro Monat |
|---|---|
| Bruttolohn | 7.400 |
| AHV/IV/EO (5,3 %) | – 392 |
| ALV (1,1 %) | – 81 |
| Pensionskasse (5 % von 62.340 CHF koordiniertem Lohn, durch 12) | – 260 |
| Lohn vor Unfallversicherung und Steuern | 6.667 |
Davon gehen noch die Prämie für die Nichtberufsunfallversicherung und die Steuern ab. Wohnst du als Grenzgänger in Deutschland, behält der Arbeitgeber höchstens 4,5 % Quellensteuer ein, das wären hier 333 CHF. Deinen eigenen Fall rechnest du mit dem Brutto-Netto-Rechner Schweiz durch.
Ziehst du in die Schweiz und hast noch keine Niederlassungsbewilligung C, zieht der Arbeitgeber die Quellensteuer direkt vom Lohn ab. Wie hoch sie ist, hängt vom Kanton, deinem Einkommen, dem Zivilstand und der Kirchenzugehörigkeit ab. Mehr dazu liest du im Beitrag zur Quellensteuer in der Schweiz.
Wohnst du in Deutschland und pendelst täglich, bist du Grenzgänger mit Ausweis G. Dann darf die Schweiz höchstens 4,5 % Quellensteuer erheben. Dein Einkommen versteuerst du in Deutschland, die Schweizer Steuer wird dort angerechnet. Alle Details stehen im Beitrag In der Schweiz arbeiten, in Deutschland wohnen.
Anders als in Deutschland ist die Krankenkasse kein Lohnabzug. Du schliesst die Grundversicherung selbst ab und zahlst die Prämie jeden Monat. Die mittlere Prämie für Erwachsene liegt 2026 bei 465.30 CHF im Monat. Je nach Kanton, Franchise und Versicherungsmodell zahlst du deutlich mehr oder weniger. Wie du sparen kannst, steht im Beitrag zur Krankenversicherung in der Schweiz.
Grenzgänger aus Deutschland können wählen, ob sie sich in der Schweiz oder in Deutschland krankenversichern. Die Frist dafür beträgt 3 Monate ab Arbeitsbeginn in der Schweiz.
Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste werden in Spitälern mit Zuschlägen oder Zeitgutschriften ausgeglichen. Im GAV der Aargauer Kantonsspitäler beträgt der Zeitzuschlag für Arbeit zwischen 23 und 6 Uhr zum Beispiel mindestens 20 %. Wie sich Nachtdienste rechnen, liest du im Beitrag zur Dauernachtwache in der Pflege. Wer im Stundenlohn arbeitet, findet die Zahlen im Beitrag zum Stundenlohn Pflegefachkraft.
| Schweiz | Deutschland | |
|---|---|---|
| Pflegefachkraft, Monatslohn brutto | rund 7.400 CHF (Median) | 4.310 € (Durchschnitt Krankenpflege, April 2024) |
| Krankenversicherung | separate Prämie, im Mittel 465.30 CHF | Lohnabzug |
| Preisniveau 2024 (EU = 100) | 184 | 109 |
In Franken bleibt dir netto meist deutlich mehr übrig. Miete und Krankenkasse sind aber viel teurer als in Deutschland. Wie du dein Budget planst, liest du im Beitrag zu den Lebenshaltungskosten in der Schweiz.
Vergleiche Stellenangebote nicht nur nach dem Bruttolohn. Frag nach dem 13. Monatslohn, den Zuschlägen für Nachtdienste und den Beiträgen der Pensionskasse. Ein Arbeitgeber, der mehr als das BVG-Minimum einzahlt, ist über die Jahre viel wert.
Bei 7.400 CHF brutto im Monat bleiben nach AHV/IV/EO, Arbeitslosenversicherung und Pensionskasse (BVG-Minimum, 35 Jahre) rund 6.667 CHF. Davon gehen noch die Nichtberufsunfallversicherung und die Steuern ab.
AHV/IV/EO mit 5,3 %, Arbeitslosenversicherung mit 1,1 %, die Pensionskasse je nach Alter, die Nichtberufsunfallversicherung und für Ausländer ohne Niederlassung C oder Grenzgänger die Quellensteuer.
Nein. Du schliesst die Grundversicherung selbst ab und zahlst die Prämie direkt. Die mittlere Prämie für Erwachsene liegt 2026 bei 465.30 CHF im Monat.
Höchstens 4,5 % Quellensteuer. Das Einkommen wird in Deutschland versteuert, die Schweizer Quellensteuer wird dort angerechnet.
Brutto verdienst du als Pflegefachkraft deutlich mehr als in Deutschland. Miete und Krankenkasse sind aber teurer. Rechne deshalb deinen Nettolohn und deine Fixkosten für den Kanton durch, in dem du arbeiten willst.
Du willst wissen, was dir bei einem konkreten Arbeitgeber netto bleibt? HeySwiss kennt die Lohnsysteme der Arbeitgeber, findet die passende Stelle und hilft bei Anerkennung, Wohnung und Umzug – für dich 100 % kostenlos.
Kostenloses Kennenlerngespräch sichernQuellen: BAG/BFS: Löhne diplomierter Pflegefachpersonen, medi-karriere.ch: Pflegefachfrau Lohn (GAV Bern), Swissmem: Sozialversicherungsbeiträge 2026, PwC: Eckwerte Sozialversicherungen 2026, Kanton Thurgau: Quellenbesteuerung von Grenzgängern aus Deutschland, Gemeinsame Einrichtung KVG: Optionsrecht für Grenzgänger, BAG: Krankenkassenprämien 2026, Ärzteblatt: Löhne in der Pflege (Destatis), Euronews: Preisniveau 2024 nach Eurostat
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