Weiterbildung Pflege Schweiz 2026: NDS, Fachausweis und CAS mit Kosten

Weiterbildung Schweiz: Möglichkeiten in der Pflege

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Welche Weiterbildungen gibt es für Pflegekräfte in der Schweiz? Die wichtigsten Wege sind die Nachdiplomstudien HF in Intensiv-, Anästhesie- und Notfallpflege, die eidgenössischen Prüfungen etwa für Teamleitungen und die Weiterbildungen CAS, DAS und MAS an Fachhochschulen. Für eidgenössische Prüfungen zahlt der Bund die Hälfte der Kurskosten zurück. Hier findest du die Wege mit Dauer, Kosten und Voraussetzungen.

Das Wichtigste in Kürze

  • NDS HF (Intensiv-, Anästhesie-, Notfallpflege): 2 Jahre berufsbegleitend. Beispiel NDS Intensivpflege bei XUND: 15.500 CHF mit Kantonsbeitrag, 21.740 CHF ohne.
  • Berufsprüfung Teamleiter/in in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen: Vorbereitung am BFGS 26 Tage, 8.625 CHF.
  • Bundesbeiträge: 50 % der Kurskosten für eidgenössische Prüfungen, höchstens 9.500 CHF (Berufsprüfung) bzw. 10.500 CHF (höhere Fachprüfung). Voraussetzung: Steuerwohnsitz in der Schweiz.
  • CAS, DAS, MAS an Fachhochschulen, zum Beispiel in Onkologie, Psychiatrie oder Leadership.
  • Viele Arbeitgeber beteiligen sich an den Kosten, oft mit einer Verpflichtung, eine gewisse Zeit zu bleiben.

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Die Weiterbildungswege im Überblick

WegAbschlussDauer (Beispiel)Kosten (Beispiel)
Nachdiplomstudium HFDipl. Expertin Intensiv-, Anästhesie- oder Notfallpflege NDS HF2 Jahre berufsbegleitend15.500 CHF mit Kantonsbeitrag (XUND)
BerufsprüfungTeamleiter/in mit eidg. Fachausweis26 Kurstage (BFGS)8.625 CHF
CAS an einer FachhochschuleCertificate of Advanced Studiesmeist mehrere Monatez. B. CAS Leadership rund 7.650 CHF
DAS und MASDiploma bzw. Master of Advanced Studieslänger, aufbauend auf CASje nach Programm

Nachdiplomstudium HF: Intensiv, Anästhesie, Notfall

Die NDS HF sind die klassische Spezialisierung für die Akutpflege. Beispiel NDS Intensivpflege bei XUND in Luzern:

  • Zulassung: Diplom Pflege HF oder Bachelor FH, oder ein in der Schweiz anerkanntes ausländisches Diplom.
  • Erfahrung: mindestens 6 Monate zu 100 % in der Akutpflege.
  • Anstellung: mindestens 80 % auf einer von der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin anerkannten Station.
  • Sprache: Deutsch mindestens auf Niveau C1.

Mit deutscher Fachweiterbildung, etwa in Intensivpflege, lohnt sich ein Blick auf die Anerkennung. Mehr dazu im Beitrag Krankenpfleger Intensivstation Schweiz.

Eidgenössische Prüfungen und Bundesbeiträge

Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen sind eidgenössisch anerkannt. Für die Vorbereitungskurse gibt es Geld vom Bund:

  • 50 % der anrechenbaren Kursgebühren,
  • höchstens 9.500 CHF bei der Berufsprüfung und 10.500 CHF bei der höheren Fachprüfung,
  • unabhängig davon, ob du die Prüfung bestehst, aber erst nachdem du sie abgelegt hast,
  • nur mit Steuerwohnsitz in der Schweiz. Grenzgänger sind nicht berechtigt.

CAS, DAS und MAS

An Fachhochschulen bilden sich diplomierte Pflegefachpersonen mit Zertifikats- und Diplomlehrgängen weiter. Beispiele sind die Onkologiepflege, die psychiatrische Pflege oder Führung. Mehrere CAS lassen sich oft zu einem DAS oder MAS kombinieren. Konkrete Beispiele stehen in den Beiträgen zur Onkologiepflege und zu Stellen in der Psychiatrie.

Weiterbildung zur Führung

Für eine Stationsleitung verlangen viele Arbeitgeber eine Führungsweiterbildung, etwa die Berufsprüfung Teamleiter/in oder ein CAS in Leadership. Alle Wege dorthin stehen im Beitrag Weiterbildung Stationsleitung, den Lohn findest du im Beitrag Stationsleitung Pflege Lohn.

Tipp

Lies vor einer vom Arbeitgeber bezahlten Weiterbildung die Rückzahlungsklausel genau. Sie regelt, wie viel du zurückzahlst, wenn du früher gehst. Welche Stellen wir vermitteln, siehst du auf Pflegejobs in der Schweiz.

Häufige Fragen

Welche Weiterbildungen gibt es in der Pflege in der Schweiz?

Die wichtigsten sind die Nachdiplomstudien HF in Intensiv-, Anästhesie- und Notfallpflege, eidgenössische Prüfungen wie die Berufsprüfung Teamleiter/in und CAS, DAS oder MAS an Fachhochschulen.

Was kostet das NDS Intensivpflege?

Bei XUND in Luzern 15.500 CHF für Studierende mit Kantonsbeitrag und 21.740 CHF ohne. Oft beteiligt sich der Arbeitgeber.

Gibt es Geld vom Bund für Weiterbildungen?

Für Vorbereitungskurse auf eidgenössische Prüfungen zahlt der Bund 50 % der Kursgebühren zurück, höchstens 9.500 bzw. 10.500 CHF. Voraussetzung ist ein Steuerwohnsitz in der Schweiz.

Bekommen Grenzgänger Bundesbeiträge für Weiterbildungen?

Nein. Grenzgängerinnen und Grenzgänger haben ihren Steuerwohnsitz nicht in der Schweiz und sind deshalb nicht berechtigt.

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Quellen: berufsberatung.ch: NDS HF Intensivpflege (XUND), berufsberatung.ch: Teamleiter/in BP (BFGS), SBFI: Bundesbeiträge eidgenössische Prüfungen, medi-karriere.ch: Stationsleitung (Kosten CAS). Stand: Oktober 2026.

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